Ein neuer Weg zur Bildung ohne Zensur oder Peinlichkeit
Brustkrebs ist mit einigen ziemlich starken Tabus verbunden, die eine öffentliche Kampagne schwierig machen können. Erstens wird "Brust" oft mit Sex assoziiert, und das Zeigen von Bildern von Brüsten kann ein Problem darstellen. Zweitens wird "Krebs" oft mit dem Tod assoziiert, was dazu führt, dass es für viele Menschen schwierig ist, darüber zu sprechen, so dass viele Menschen es ganz vermeiden. Diese Materialien entfernen das "Geschlecht" und den "Tod" aus der Botschaft über Brustkrebs, indem sie eine visuelle Metapher einer Zitrone verwenden, um die Brust darzustellen. Da sie ähnlich aussieht, aber vom Körper getrennt ist, kann sie ein mächtiges Werkzeug sein, um die Anzeichen von Brustkrebs auf eine sehr spezifische Weise zu veranschaulichen und gleichzeitig die Zensur zu vermeiden. Dies ist eine völlig neue Art, die Öffentlichkeit über Brustkrebs aufzuklären, die es ermöglicht, mehr Menschen als je zuvor zu erreichen. Es erreicht auch diejenigen, die Schwierigkeiten mit dem Lesen haben oder denen das Thema peinlich ist.Wie zeigt man also etwas, das in der Öffentlichkeit nicht gezeigt werden darf? Ganz einfach! Finden Sie einen freundlichen, vertrauten Ersatz - die Zitrone.
Mehr als nur eine freundlich aussehende Frucht: Zitronen ähneln äußerlich der Form einer Brust und ähneln innerlich der Anatomie einer Brust. Und erstaunlicherweise fühlt sich ein Krebsknoten oft hart und unbeweglich an - genau wie ein Zitronenkern. Werfen Sie einen Blick auf die Ähnlichkeit im Bild unten:
Um zu testen, ob diese Metapher funktioniert, um die Zensur zu überwinden, wurde eine kleine Studie durchgeführt, um festzustellen, wie Kinder dieses Bild von zwei Zitronen auf einem Sofa betrachten:
Es wurde festgestellt, dass die meisten Kinder beim Betrachten des Bildes keine "Brüste" sahen, was bedeutete, dass das Bild in der Lage war, die Botschaft "Brüste" an ein älteres Publikum zu senden, während es für ein junges Publikum ein kinderfreundliches Bild blieb. Die meisten Antworten der Kinder waren phantasievoll, nur wenige von ihnen erkannten zum Beispiel eine Zitrone auf dem Foto:
'eine lustige Couch' (3-jähriges Mädchen)
'eine Bank auf einem Teppich' (4-jähriges Mädchen)
'Kuschelkuchen!' (vier Jahre alter Junge)
'eine Couch auf goldenen Ständern und ein rosa Teppich' (vierjähriger Junge)
'eine Couch mit Augen' (vierjähriger Junge)
ein lustiges Couchgesicht" (vierjähriger Junge)
Froschgesicht' (fünfjähriges Mädchen)
'freaky yellow lemon eyes sitting on a couch!' (5 Jahre alter Junge)
wow, das ist ein Smiley" (7-jähriger Junge)
eine Couch' (7-jähriges Mädchen)
Zitronen auf einer Couch' (9-jähriges Mädchen)
ein Cartoon-Gesicht" (10-jähriger Junge)
Froschgesicht' (10-jähriges Mädchen)
'es sieht aus wie zwei Zitronen, die wie Brüste auf einem Sofa aussehen' (10-jähriges Mädchen)
'Sofa mit zwei zitronenfarbenen runden Kissen' (13-jähriges Mädchen)
Ein Folgeinterview mit einem Elternteil kommentierte, dass ihr vierjähriger Sohn die Zitronen möglicherweise nicht gesehen hat, weil er Zitronen normalerweise nicht so nach vorne gerichtet sieht, wie sie auf dem Bild gezeigt wurden (Stephens, 2010). Dies könnte erklären, warum die jüngeren Kinder die Zitronen nicht benannten und stattdessen die vertrauteren Objekte wie ein Sofa oder Sägeaugen identifizierten. Es zeigte sich, dass in dieser kleinen Studie die Schwelle für das Erkennen von Brüsten im Bild bei zehn Jahren lag. [1]
1 ] Es ist möglich, dass mehr Kinder das Brustbild erkannt haben, es ihnen aber peinlich war, dieses Wissen mit ihren Eltern zu teilen. Eine Folgebefragung könnte in Zukunft durchgeführt werden, um diese Ergebnisse zu testen, falls weitere Genauigkeit erforderlich wäre.
